Das Konzept wird derzeit grundlegend überarbeitet. Demnächst finden sie hier das aktualisierte Konzept der Grundstufe der Schule am Budenberg!

Konzept für die Grundstufe der Schule am Budenberg

Die Grundstufe der Schule am Budenberg umfasst die Klassenstufen 1-4. In diesen Klassen werden Schüler mit dem Schwerpunkt “Lernen” und Schüler mit dem zusätzlichen Schwerpunkt “körperliche und motorische Entwicklung” gemeinsam unterrichtet. Die Eingangsklasse besteht in der Regel aus Schüler die erstmals in die Schule eingeschult werden. Ab der 2. Klasse gibt es altersgemischte Gruppen, die häufig dadurch entstehen, dass neue Kinder aus der Regelschule dazukommen, oder innerhalb der Schule Schüler den Klassenverband wechseln. Schwerpunkt innerhalb der ersten beiden Schuljahre ist es, die Schüler an dem neuen Lernort ankommen zu lassen. Es gibt neben der Diagnose und Beobachtung der Schüler noch Freiraum für die besonderen Entwicklungs- und Persönlichkeitsmerkmale der Schüler, die oft große Schwierigkeiten haben, sich an die Anforderungen des Schulalltags und des Unterrichts zu gewöhnen.

Grundlagen

Die Schüler sollen besonders in den ersten beiden Jahren grundlegende Regeln und Abläufe des Schulalltags kennenlernen.  Sie sollen im sozial-emotionalen Bereich gefördert werden. Dies wird zusätzlich durch die Einführung von „Schulhunden“ unterstützt, die in zwei Klassen eingesetzt sind (vgl. Konzept „Schulhunde”) und durch die Durchführung des Konzepts „Faustlos“.

Es sollen natürlich auch grundlegende Fähigkeiten in Bezug auf das Arbeitsverhalten, die kognitiven, aber auch motorischen Bereiche erlernt werden. Die umfassende und individuelle Förderung steht von Beginn an für jeden Schüler im Mittelpunkt. Dazu werden Förderpläne erstellt, die wechselnde Schwerpunkte haben können.

Ab der 2. Klasse stehen neben dem Erwerb von sozial-emotionalen Fertigkeiten, “ und dem  Entwickeln eines positiven Arbeitsverhaltens zunehmend kognitive Fähigkeiten im Mittelpunkt. Dazu gehören der Beginn des Lese- und Schreibprozesses, die Einsicht in mathematische Strukturen und der Bereich des Sachunterrichts mit seinen unterschiedlichen Thematiken. In der 3. und 4. Klasse wird der Lese- und Schreibprozess noch intensiver fortgeführt und es gilt im Mathematikunterricht Strukturen zu erkennen und damit auf handlungsorientierter und abstrakter Ebene zu arbeiten. Im Sachunterricht wird zunehmend themenorientiert gearbeitet.

Unterricht

Der Unterricht in der Grundstufe ist durch eine klare Strukturierung und Rhythmisierung gekennzeichnet. Zu Beginn des Tages wird im Morgenkreis das Datum gemeinsam erarbeitet und danach in der Regel der Tagesplan besprochen. Die einzelnen Fächer werden in Blocks von zwei Schulstunden unterrichtet.

Der Unterricht ist orientiert an dem Motto „Lernen mit allen Sinnen“.  So wird z.B. der Mathematikunterricht in der 1. und 2. Klasse einmal in der Woche klassenübergreifend nach dem Konzept „Zahlenland“ durchgeführt. Im Deutschunterricht soll versucht werden durch offene Konzepte wie „Lesen durch Schreiben“ und „Projektorientiertes Schreiben“ die Schüler individuell in ihrer Lese- und Schreibentwicklung zu fördern“. Im Bereich „Leseförderung“ wird in jedem Schuljahr ein klassenübergreifender „Vorlesetag“  (Vgl. Projekt Vorlesetag) durchgeführt, um bei den Schülern das Interesse am Lesen zu wecken. In diesem Schuljahr wurden für die Fächer Deutsch und Sachunterricht kompetenzorientierte Curricula entwickelt, um so die Schüler noch optimaler zu fördern.

Klassenübergreifende Aktivitäten

Für alle Klassen gibt es einen „Projekttag“ an dem fächerübergreifend an einem Thema gearbeitet wird. Dieses Prinzip des fächerübergreifenden Unterrichts ist eine Arbeitsweise, die in der Grundstufe von Klasse 1-4 durchgeführt wird. Durch den Projekttag werden schon früh kooperative Arbeitsweisen und Formen des Präsentierens eingeübt. Eng verknüpft mit dem Projekttag ist die „Gemeinschaftsstunde“.  Diese findet einmal im Monat klassenübergreifend gemeinsam mit der Mittelstufe statt. Sie versteht sich als ein Ort der Präsentation und des gemeinsamen Handelns. Hier können Klassen aktuelle Projekte vorstellen, besonders interessante Experimente aus dem Bereich Naturwissenschaft vorführen, Ausstellungen präsentieren und vieles mehr. Es kann aber auch z.B. eine Rallye zum Thema „Unsere  Sinne“ für alle Klassen vorbereitet werden an der dann alle teilnehmen.

Neben der Gemeinschaftsstunde gibt es im Jahreslauf weitere klassenübergreifende Aktivitäten, wie z.B. Faschingsfest, Kartoffelfest, Weihnachtsfeier usw., die gemeinsam mit allen Lehrern und Erziehern geplant und durchgeführt werden.

Elternarbeit

Neben den pädagogischen und didaktischen Schwerpunkten der Grundstufe nimmt die Elternarbeit eine zentrale Stellung ein. Für die optimale Förderung und Entwicklung der Schüler ist ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern und die kompetente Beratung durch die Lehrer und Erzieher unerlässlich (Vgl. Konzept Elternarbeit). Am Ende jedes Schulhalbjahres, bis auf das 1. Halbjahr in der Klasse 1, erhalten die Schüler eine verbale Beurteilung. Diese wird mit den Schülern gemeinsam besprochen. Dieses verbale Zeugnis ist wie der Förderplan Gegenstand der Elternberatung am Elternsprechtag.